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Fachforum „Regionen mit peb“ bekräftigt Notwendigkeit der Vernetzung

Martin Köhler (BMELV)

Im Rahmen des Fachforums „Netzwerk für einen gesunden Lebensstil – Regionen mit peb“ bekannten sich am 24. November 2009 die anwesenden Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft zur langfristigen Zusammenarbeit der Partner der Gesundheitsförderung und Übergewichtsprävention von Kindern und Jugendlichen.

„Um langfristigen und dauerhaften Erfolg in der Prävention von Übergewicht zu erreichen, müssen die verantwortlichen Akteure vor Ort sehr eng zusammenarbeiten“, erklärte peb-Vorstandsvositzender Prof. Dr. Aloys Berg zur Eröffnung des Fachforums.

Mit „Regionen mit peb“ wurden in den letzten 18 Monaten in 17 Regionen bundesweit Impulse zur dauerhaften und nachhaltigen Kooperation gesetzt. Insgesamt haben über 1.000 Interessierte und Gesundheitsakteure an den regionalen Aktionstagen teilgenommen. Im Rahmen des Fachforums wurden die Erfahrungen und Erkenntnisse der Aufbauphase des Netzwerkes vorgestellt und diskutiert.

Mit seinem Impulsvortrag „Übergewichtsprävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Strategie des Nationalen Aktionsplans IN FORM“, zeigte Martin Köhler vom Bundesministerium Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auf, in welcher Form peb und IN FORM zur Vernetzung der regionalen Akteure zusammenwirken können.
Prof. Dr. Günter Eissing von der Technischen Universität Dortmund erläuterte mit seinem Impulsvortrag „Dortmund mit peb – Kontinuität in der Übergewichtsprävention aus Sicht einer KINDERLEICHT-REGION“ die Erfolgsfaktoren der Präventionsarbeit vor Ort.

Während der Podiumsdiskussion zwischen Dr. Pirjo Schack vom Max-Rubner-Institut in Karlsruhe; Wilfried Wolfgang Steinert, Schulleiter der Waldhofschule in Templin; Dr. Andrea Lambeck, peb-Geschäftsführerin und Martin Köhler vom BMELV wurde deutlich, dass einzelne isolierte Projekte ohne Koordination und Vernetzung nicht ihre volle Wirkung entfalten können. Zudem wurde deutlich, dass zunächst ein Bewusstseinswandel auf individueller sowie auf institutioneller Ebene die Vorraussetzung für Verhaltensänderungen hin zu einem gesünderen Lebensstil ist. Die Teilnehmer stimmten überein, dass in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte hinsichtlich dieses Bewusstseinswandels erzielt werden konnten.

Mit ihrem abschließenden Ausblick „Vom Projekt zum Netzwerk – Forum schaffen und Verstetigung sichern durch eine bundesweite Plattform“ machte peb-Geschäftsführerin Dr. Lambeck deutlich, dass die Vernetzung der Akteure und Präventionsaktivitäten der Schlüssel zur nachhaltigen Wirksamkeit ist. „Es bedarf der langfristigen und koordinierten Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kindergärten, Schulen, Ämtern, Medizin, Sportvereinen sowie den Einrichtungen der freien Jugendhilfe, um die vielfältigen Aktivitäten vor Ort zu optimieren“, fasste peb-Geschäftsführerin Dr. Andrea Lambeck die Ergebnisse des Fachforums, das in der niedersächsischen Landesvertretung tagte, zusammen.


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