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Positive Bilanz beim Abschlussworkshop des peb-KiTa-Projektes am ersten Transferstandort in Halle/Saale

Organisiert durch das Institut bildung:elementar und moderiert durch peb-KiTa-Coach Antje Meißner-Trautwein fand am 12. Juni 2009 der Abschlussworkshop des peb-Projektes „gesunde kitas • starke kinder“ in Halle statt. Die beteiligten pädagogischen Fachkräfte, KiTa-Leiterinnen und Mitarbeiterinnen des Eigenbetriebs Kindertagestätten sowie der Stadt Halle werteten die Arbeit der vergangenen zwölf Monate als vollen Erfolg.

Anlässlich des Projektabschlusses hoben Vertreter der für das Projekt engagierten Kooperationspartner peb, Stadt Halle (Saale), Institut bildung:elementar und METRO Group den Projekterfolg hervor:

Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados: „Schon in der Kindheit die Grundlagen für einen gesunden Lebensstil zu legen ist genau richtig. Die Veränderungen in unseren KiTas belegen das.“

Dr. Michael Innacker von der METRO Group, die das Projekt am Standort Halle ermöglicht: „Das KiTa-Projekt hat unsere Erwartungen mehr als erfüllt. Es zeigt, Investitionen in den gesunden Lebensstil unserer Kinder lohnen sich.“

peb-Geschäftsführerin Dr. Andrea Lambeck: „Seit Mai 2008 wurden in den beteiligten zwölf KiTas in den Bereichen Ernährung, Bewegung und Entspannung sowie im Gesundheitsdialog zwischen KiTa-Teams und Eltern deutliche Verbesserungen erzielt.“

Prof. Ursula Rabe-Kleberg, Institut bildung:elementar, attestierte den beteiligten KiTas in ihrem Grußwort, dass die Verknüpfung von Gesundheitserziehung mit Bildungszielen in hervorragender Weise gelungen sei. Damit hätten die pädagogischen Fachkräfte als „Praxisforscher“ gewirkt und sich und ihre Arbeit weiter professionalisiert.
Martina Grünzig vom KiTa-Eigenbetrieb der Stadt Halle hob insbesondere den Aspekt der Elternarbeit hervor und lobte das weit über das alltägliche Maß hinausgehende Engagement der pädagogischen Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen.

Im Rahmen des Abschlussworkshops wurden ausgewählte Ergebnisse und deren Verankerung im KiTa-Alltag vorgestellt und diskutiert. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie die erreichten Erfolge verstetigt und auf andere Einrichtungen übertragen werden können.

Zum Auftakt bot ein Posterrundgang die Gelegenheit, die Vorgehensweise und Maßnahmen aller beteiligten KiTas kennen zulernen und miteinander in den Dialog zu treten.
In der nachfolgenden Gruppenarbeitsphase reflektierten die pädagogischen Fachkräfte und KiTa-Leiterinnen ihren persönlichen Zugang zu den Themen Bewegung, Ernährung und Entspannung.

Im Rahmen ihres Rückblicks auf die zurückliegenden 58 Coachingtermine stellte peb-Coach Antje Meißner-Trautwein in eigens für die Kita-Teams verfassten „Lerngeschichten“ die wichtigsten Erkenntnisse und Erfolge der zwölf beteiligten Einrichtungen dar. Ergänzt wurde sie dabei durch drei exemplarische Berichte aus dem Kita-Alltag von:

  • Barbara Herold (Krippe Am Breiten Pfuhl)
  • Gabriele Tendler und Heike Böhme (Hort Wittekind)
  • Christine Zabel (KiTa-Wunderpferdchen)


Die Rednerinnen nutzten die Gelegenheit sich bei Antje Meißner-Trautwein noch einmal herzlich für die Prozessbegleitung mit Blumen und Präsenten zu bedanken.

In der zweiten Gruppenarbeitsphase erarbeiteten die Leitungskräfte und pädagogischen Fachkräfte die Grundlagen zur nachhaltigen Verankerung der Projekterfolge bzgl. der Fragen:

  • Wie werden die Erfahrungen weitergegeben (in den Teams, an neue Eltern, an andere Einrichtungen)?
  • Was müssten die Träger zur Nachhaltigkeit und Weiterverbreitung beisteuern?
  • Was benötigt der Träger?


Die Arbeitsergebnisse wurden im abschließenden Plenum engagiert diskutiert und dienen als Grundlage zur Weiterentwicklung der Strukturen, Prozesse und Inhalte bei allen am Projekt beteiligten Akteuren.


Prof. Dr. Ursula Rabe-Kleberg



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