peb - Plattform Ernährung und Bewegung e.V.

Für einen gesunden Lebensstil.

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Hintergrund und Ziel

Einmal übergewichtige Kinder tragen ein hohes Risiko, auch als Erwachsene übergewichtig zu bleiben. Der Prävention im frühen Kindesalter kommt daher eine Schlüsselrolle zu, denn in Deutschland sind laut KIGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts etwa 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen von drei bis 17 Jahren übergewichtig – sechs Prozent sogar fettleibig.

Auch körperliche und motorische Leistungsfähigkeit nehmen bei Kindern insgesamt ab, denn sie bewegen sich immer weniger. Dieser Umstand und vor allem das Übergewicht stellen erhebliche Gesundheitsrisiken dar. Typische Folgeerkrankungen sind etwa Bluthochdruck, Erkrankungen des Bewegungsapparats sowie Diabetes.

Heute leiden fünfzig Prozent mehr Kinder und Jugendliche an Übergewicht als in den Jahren 1985 bis 1999 und doppelt so viele unter Fettleibigkeit. Diese Entwicklung veranlasste wichtige gesellschaftliche Gruppen 2004 zu handeln. Akteure aus Politik, Ernährungswirtschaft, Sportverbänden, Gewerkschaften und Elternvertretungen, Krankenkassen und Medizin schlossen sich in der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) zusammen. Mittlerweile über 100 Partner bilden mit peb das europaweit größte Netzwerk zur Vorbeugung von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen.

Ziel von peb ist es, möglichst frühzeitig auf den Lebensstil von Kindern einzuwirken und Eltern und Erzieher in ihrer Vorbildwirkung zu unterstützen und zu bestärken. Für die Zunahme des Übergewichts ist vor allem ein veränderter Lebensstil verantwortlich. Das Verhältnis zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch ist aus dem Gleichgewicht geraten. Das heißt, es wird mehr Energie in Form von Lebensmitteln aufgenommen, als der Körper verbrauchen kann. Wenig Bewegung im Alltag, fehlende gemeinsame Mahlzeiten, geringe Kenntnisse über Lebensmittel und deren Inhalte sind nur einige der Ursachen.

peb vermittelt nun alltagstaugliche Handlungsempfehlungen mit Spaß an der Bewegung und genussvoller und ausgewogener Ernährung sowie Entspannung, beispielsweise mit dem Pilotprojekt „gesunde kitas – starke kinder“. Denn Diäten und Verbote sind kontraproduktiv und führen nicht zu einem nachhaltig gesunden Lebensstil.

Bei peb arbeiten daher Experten aus allen relevanten gesellschaftlichen Bereichen intensiv zusammen: Sie tauschen ihre Erfahrungen aus und leisten Aufklärungsarbeit. Gebündelt entsteht so die notwendige Überzeugungskraft und Dynamik, um Lebensstile von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien dauerhaft zu verändern.

Arbeitsweise

Die Entwicklung eigener Best-Practice-Projekte und die wirksame Verbreitung von Informationen über einen gesunden Lebensstil sind ein Schwerpunkt der Arbeit von peb. Eine Hauptaufgabe von peb ist die Vernetzung von und der Austausch mit bestehenden Initiativen und engagierten Akteuren.

Durch den interdisziplinären Austausch mit Praxis und Wissenschaft wird das vorhande Know-how besser genutzt. Auf diese Weise werden Best-Practice-Projekte entwickelt, an denen sich auch andere Akteure orientieren können. Ein Expertenbeirat namhafter Wissenschaftler und Experten aller relevanten Disziplinen von der Molekularbiologie bis zur Kleinkinderpädagogik begleitet die Arbeit von peb mit wissenschaftlicher Expertise.



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Aktuelle Aktionen der Mitglieder

 

Die Adipositas-Akademie Freiburg bietet in Zusammenarbeit mit dem BSB, der Sportschule Steinbach, dem IfSS Freiburg und der Universitätsklinik Freiburg für das Jahr 2011 erneut eine Ausbildung zum Adipositas-Therapeuten an. www.adipositas-akademie-freiburg.de  

 

Die Sporthochschule Köln bietet eine Fortbildung zum Präventionstrainer an. Das vorläufige Programm und nähere Informationen finden Sie hier:
Programm Präventionstrainer

Programm Adipositastrainer

 

27. 2. Im Rahmen des peb-Projektes "Regionen mit peb" werden auf der Fachtagung "Stadt - Land - gesund" Strategien für gesundes Aufwachsen in der Kommune diskutiert. Mehr Infos und Anmeldung unter:

www.regionen-mit-peb.de

 

22.- 24. Juni 2012: Der 42. Kinder- und Jugendärztetag findet in Berlin zum Thema "Neue Aspekte der Prävention im Kindes- und Jugendalter" statt. Teilnehmerauskunft unter:

bvkj.kongress@uminfo.de

 

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