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Bewegungs(t)räume gestalten

Das Spiel im Freien – im selbstständig zu erschließenden Außenraum – ist der Schlüssel zu mehr Bewegung im Alltag und damit ein entscheidender Baustein der gesundheitlichen Prävention. Auf dem Symposium „Bewegungs(t)räume“ diskutierten am 26. und 27. November 07 erstmals kommunale Akteure aus den Bereichen Stadtentwicklung, Sport, Kinder- und Jugendarbeit sowie Wissenschaftler und Vertreter freier Träger gemeinsam über Hemmnisse bei der Einrichtung von Bewegungsräumen und erarbeiteten neue Lösungswege.

Im Verlauf des Symposiums, zu dem peb eingeladen hatte, wurde deutlich, dass die ressortübergreifende Zusammenarbeit der Kommunen bei der kindgerechten Stadtplanung ein Schlüssel zur Problemlösung biete. Die Teilnehmer stimmten darin überein, dass die Belange von Kindern und Jugendlichen mehr Gewicht bei allen ihre Räume betreffenden planerischen Entscheidungen erhalten müssten. Da insbesondere die sozial Schwächeren von unzureichenden Bewegungsmöglichkeiten betroffen seien, sollten Städte und Gemeinden ihre Maßnahmen auf soziale Problemgebiete konzentrieren.

Nach dem Grußwort des Mitglieds des Bundestagsausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hans-Michael Goldmann, führte Dr. Carola Podlich vom Institut für Schulsport und Schulentwicklung der Deutschen Sporthochschule Köln in das Thema ein. Im Anschluss stellte Prof. Christan Wopp von der Universität Osnabrück seine Vision Bewegungs(t)räume zur Planung, Management und soziale Inszenierung von Bewegungsräumen vor und leitete zu den Best-Practice Beispielen über. In moderierten Workshops wurden an beiden Veranstaltungstagen die Ideen und Impulse dieser Beispiele diskutiert und verdichtet.

Vor dem Hintergrund der auf dem Symposium Bewegungs(t)räume gewonnenen Erkenntnisse setzt sich peb für neue Weichenstellungen in den folgenden Handlungsfeldern ein:

  • Politische, rechtliche und administrativen Strukturen für die Einrichtung, Erweiterung und Nutzung von Bewegungsräumen
  • Bedürfnisse der Kinder gegenüber Lärmschutzbestimmungen stärker gewichten
  • Qualitätskriterien für die Nutzung von Bewegungsräumen


Im Rahmen der Abschlusserklärung der Plattform Ernährung und Bewegung zum Symposium Bewegungs(t)räume werden diese Handlungsfelder konkretisiert und geben einen Ausblick auf die weitere Arbeit von peb auf diesem Gebiet.


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Die Adipositas-Akademie Freiburg bietet in Zusammenarbeit mit dem BSB, der Sportschule Steinbach, dem IfSS Freiburg und der Universitätsklinik Freiburg für das Jahr 2011 erneut eine Ausbildung zum Adipositas-Therapeuten an. www.adipositas-akademie-freiburg.de  

 

Die Sporthochschule Köln bietet eine Fortbildung zum Präventionstrainer an. Das vorläufige Programm und nähere Informationen finden Sie hier:
Programm Präventionstrainer

Programm Adipositastrainer

 

27. 2. Im Rahmen des peb-Projektes "Regionen mit peb" werden auf der Fachtagung "Stadt - Land - gesund" Strategien für gesundes Aufwachsen in der Kommune diskutiert. Mehr Infos und Anmeldung unter:

www.regionen-mit-peb.de

 

22.- 24. Juni 2012: Der 42. Kinder- und Jugendärztetag findet in Berlin zum Thema "Neue Aspekte der Prävention im Kindes- und Jugendalter" statt. Teilnehmerauskunft unter:

bvkj.kongress@uminfo.de

 

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