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Einführungsveranstaltung in München läutet Arbeitsprozess ein

Zur Einführungsveranstaltung zum Thema „Grundlagen der Gesundheitsförderung in Kitas“ trafen sich am 5. März 2008 gut einhundert Mitglieder aus den Teams der münchener Pilotkitas, Eltern und weitere Interessierte in der Aula des Willi-Graf-Gymnasiums. Auf der Tagesordnung standen einführende Vorträge zu den Themen ganzheitliche Gesundheitsförderung, Salutogenese und Ressourcenorientierung. Auch die Themen Bewegung, Ernährung sowie Netzwerke und Elterndialog kamen zur Sprache, um die Ideen und Konzepte des peb-Projektes „gesunde kitas•starke kinder“ zu erläutern.
Dr. Eleonore Hartl-Grötsch, Abteilungsleitung Kindergärten, Horte und Kooperationseinrichtungen des Schulreferates, begrüßte stellvertretend für die Landeshauptstadt München die etwa 120 Gäste. Dem schloss sich Frau Marfa John, Abteilung Kindertagesbetreuung im Sozialreferat an.
Die Vortragsreihe wurde von Eva Reichert-Garschhammer des Staatsinstituts für Frühpädagogik mit dem Thema „Ganzheitliche Gesundheits- und Bildungsförderung: Basis für Entwicklung und für die Entlastung im KiTa-Alltag“ eröffnet. Sie stellte die Einbettung des peb-Projektes in den bayerischen Erziehungs- und Bildungsplan (BayBEP) vor und betonte den Ansatz des peb-KiTa-Projektes Gesundheit als Voraussetzung für Bildung anzusehen.
Susanne Wolf vom Projekt „Schatzsuche im Kindergarten“ der Universität Bayreuth erläuterte anschließend sehr anschaulich und praxisorientiert das Konzept „Salutogenese und Ressourcenorientierung: Stärken entdecken und entwickeln“.
peb-KiTa-Coach und Sportwissenschaftlerin Ilka Pfütze lockerte zunächst mit einem kurzen Bewegungsspiel die Vortragsreihe auf. Mit ihrer Präsentation „Bewegung und Entspannung: Motoren kindlicher Entwicklung“ hob sie die Bedeutung von Bewegung für die Bildung und Entwicklung von Kindern hervor und berichtete von den bisher im KiTa-Projekt gesammelten Erfahrungen.
Sabina Wesling, Ernährungswissenschaftlerin und peb-KiTa-Coach, erläuterte ihre Herangehensweise an das Thema Ernährung mit ihrem Vortrag „Essen und trinken: genussvolle Selbsterfahrung“. In diesem Zusammenhang betonte sie insbesondere das sinnliche Erleben des Essens in der Kindheit und die Wichtigkeit der Vorbildfunktion der pädagogischen Fachkräfte und der Eltern.
Mit dem Vortrag „Partnerschaften: mit Eltern und im Netzwerk viel erreichen“ schloss die Projektleiterin Ruth Hammerbacher die Vortragsreihe ab und verdeutlichte, dass der Dialog zwischen Eltern und KiTas wie auch die Netzwerkarbeit vor Ort keine Selbstläufer sind, sondern nur auf einer guten Informationsbasis und mit Verständnis für die wechselseitigen Interessen funktionieren.
Die Veranstaltung schloss mit Diskussionsrunden in Kleingruppen zu den Themen Ernährung, Bewegung und Entspannung im KiTa-Alltag. Dabei stand die Frage der eigenen Vorbildfunktion und Haltung im Vordergrund.
Um das leibliche Wohl der Teilnehmenden kümmerten sich Frau Baumeister sowie fünf Helferinnen der Kinderpflegeschule mit vollwertigen kleinen Snacks.

