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Lehrstuhl und Poliklinik für Präventive u. Rehabilitative Sportmedizin der technischen Universität München

Die Präventive und Rehabilitative Sportmedizin gehört zur Medizinischen Fakultät der TU München und ist eng mit dem Klinikum rechts der Isar vernetzt. Sie hat eine große Hochschul-Ambulanz, in der pro Jahr über 5000 Patienten und Sportler von 9 Ärzten/innen mit Qualifikation in Innere Medizin, Kardiologie, Notfallmedizin, Sportmedizin und Ernährungsmedizin, betreut werden.
Schwerpunkt der wissenschaftlichen Tätigkeiten ist die Erforschung des Einflusses von körperlicher Aktivität bei internistischen Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, KHK, Diabetes, COPD und Krebserkrankungen. Weitere Forschungsgebiete sind die Genetik und Kinderadipositas.
Lehrstuhl für Prävention und Sportmedizin
Connollystr. 32
80809 München
Tel. 089-289244-41
Fax: 089-289244-51
Internet: www.sport.med.tum.de
Projekte/Aktivitäten
JuvenTUM: Kinder und Jugendliche als Gesundheitsexperten Stufe 1:
Einjähriges Präventionsprojekt an Grundschulen mit 12 Gesundheitsprojektstunden für Kinder, Lehrerfortbildungen und Elternabenden zur Steigerung der körperlichen Aktivität und Leistungsfähigkeit sowie Reduktion von Übergewicht.
JuvenTUM: Kinder und Jugendliche als Gesundheitsexperten Stufe 2:
Zusätzlich zu den Gesundheitsprojektstunden für alle Kinder wurde ein interdisziplinäres Förderprogramm für übergewichtige Kinder eingerichtet, das wöchentliche Bewegungs- und Ernährungsberatungsstunden sowie Verhaltenstraining umfasst.
JuvenTUM: Kinder und Jugendliche als Gesundheitsexperten Stufe 3:
Im Herbst 2008 wurde ein vierjähriges Gesundheitsprojekt an 15 Haupt- und Realschulen in München gestartet, das auf Schüler-, Lehrer- und Elternebene sowie durch organisatorische Veränderungen gesundheitsfördernde Maßnahmen fördern will.
LOGIC-Studie
Einfluss einer genetischen Prädisposition auf den Erfolg einer Lebensstilintervention während und nach einer stationären Therapie bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen
Es sollen bei 1500 übergewichtigen Kindern und Jugendlichen genetische Marker analysiert werden, die eine Prädisposition für eine Resistenz gegenüber einer Lebensstilintervention darstellen könnten. Zusätzlich wird der langfristige Therapieerfolg über 10 Jahre evaluiert.

